RAD-ABSTELLANLAGEN MIT EXTRASERVICE

Die Mobilitätsstationen am Kamp, in Sutthausen, in Düstrup und Haste sind um ein Serviceangebot reicher: Neuerdings  sind an allen „rad-bar“-Anlagen Qualitäts-Luftpumpen installiert. Die Mobilitätsstationen sind Teil des von der Stadt Osnabrück und den Stadtwerken Osnabrück initiierten Projektes „Mobile Zukunft“. Ziel ist es, das Fahrradparken sicher und bequem und damit die Radnutzung attraktiver zu machen. Auch die geplanten Mobilitätsstationen im Landwehrviertel und im Schinkel sollen von Beginn mit dem zusätzlichen Service ausgestattet werden.

„Der Charakter der rad-bar wird durch die zusätzlichen Services immer deutlicher“, betont „Mobile Zukunft“-Projektleiterin Brigitte Strathmann. . Die neuen Fahrradluftpumpen sind geeignet für alle gängigen Fahrradventile und sind mit einem Manometer ausgestattet, damit die Reifen nicht überfüllt werden können. Sowohl die Luftpumpen als auch die rad-bar sind derzeit kostenlos nutzbar: Dafür muss lediglich ein Stellplatz online gebucht werden. Der Zugang in die rad-bar erfolgt dann über einen Zugangscode, der dem Nutzer nach der Stellplatzbuchung per E-Mail zugeschickt wird. Zusätzlich besteht die Möglichkeit für Pedelec-Fahrer, ein Schließfach mit Lademöglichkeit für den Fahrradakku kostenfrei hinzu zu buchen. Auch die für das Jahr 2021 geplanten Mobilitätsstationen im Landwehrviertel und im Schinkel sollen von Beginn an mit den zusätzlichen Services wie Schließfächer und Luftpumpen ausgestattet werden.

Attraktive Standorte

„Uns geht es uns darum, die Fahrradnutzung stetig attraktiver zu machen“, betont Brigitte Strathmann. Und dazu zähle insbesondere das sichere Fahrradparken mitsamt Standortattraktivitätder Anlagen: „Am Kamp liegen die Vorteile auf der Hand“, so die Projektleiterin. Die Lage mitten in der Osnabrücker City ermögliche das sichere Abstellen des Fahrrads beim Stadtbummel oder Restaurantbesuch. „Perfekt insbesondere für Fahrradtouristen.“ Die Standorte Haste, Düstrup und Sutthausen seien hingegen insbesondere für Fahrradpendler aus den angrenzenden Gemeinden Wallenhorst, Bissendorf und Hasbergen/Hagen a.T.W. attraktiv. „Überhaupt sind alle Mobilitätsstationen so platziert, dass sie eine direkte MetroBus-Anbindung haben“, betont Joachim Kossow, Co-„Mobile Zukunft“-Projektleiter. In Sutthausen ist zudem der schnelle Umstieg von und zur Bahn bzw. ins Stadtteilauto möglich. Auch in Haste gibt es einen direkten Carsharing-Stellplatz.

Ausblick

Die Verantwortlichen arbeiten stetig daran, die Mobilitätsstationen und die rad-bar im Sinne der Kunden attraktiver zu gestalten: „Wir untersuchen derzeit, ob wir das Buchungssystem der rad-bar stärker an die Erfordernisse von Pendlern anpassen können. Zudem werden wir eine Evaluierung an allen Standorten durchführen, um fundierte Erkenntnisse für unsere weiteren Planungen zu gewinnen“, sagt Brigitte Strathmann und gibt damit einen Ausblick auf die nächsten Schritte. „Wir sind jedenfalls davon überzeugt, dass attraktive Mobilitätsstationen dazu beitragen, den Umstieg vom eigenen Auto auf andere Mobilitätsangebote zu erleichtern.“  

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